Ed@theGap
Auf meinen Wortwechselbeitrag im letzten Gap möchte ich bescheiden hinweisen, um vielleich tauch ein bisschen Neugierde auch das Magazin zu erzeugen. Hinter dem wunderbaren Cover verbirgt sich also auch Diskurs von Grazern zum Thema 2003, mit einem kurzen Beitrag von mir:
Was von 2003 bleibt ist
Die Murinsel, die Bereitschaft das Burgtheater zum Gastspiel zu laden, Feinkost Mild, Leute, die daran glauben, daß man mit Graz was bewegen kann, und solche, die dafür und die dagegen sind, und die, die es besser könnten, das Theater im Bahnhof, sehr wahrscheinlich, der Kriesche-Marienlift als Ökoweitblick in Hartberg, Leute, die sagen, dass ein Badezimmer in jedem Gemeindebau auch Design ist, Gute Stimmung beim Aufsteirern, ordentlich berichtet vom Bundesland-Kleinformat, ein Berg Erinnerungen, die von Mund zu Mund gehen und flüstern: „früher war alles besser!“, die Lust Begriffe wie „Auto Art“ zu kreieren, deren Halbswärtszeit bei sechs Monaten liegt. Die Nähe zum Balkan, der Ruf und das Versprechen nach Beteiligung und Nachnutzung, die Lust schillernde Prominenz für Aufgaben, die sie so noch nicht gemacht haben, nach Graz zu bringen, die Russendisko, die Diagonale und der steirische herbst, letztere als willkommene Plattformen, Kirchennahe Netzwerke, die sich dezent überall abbilden, die Betllerdiskussion, Leute, die bereit sein werden, den Imagegewinn danach für für ihre kommunalpolitische Ziele zu opfern, das Gefühl etwas Unkonventionelles tun zu wollen,die Murpromenade und die herrlichen Nächte mit Bier auf einem Floß, der Uhrturmschatten als nunmehriger Blickfang in einem Einkaufszentrum.